Wir über uns
News
Kontakt
Projekte Äthiopien
Mikrokredit Gruppe 1
Mikrokredit-Konzept
Trinkwasseraufbereitung
Gemüse in Supe
Freiwilligen-Einsatz
Supe Felix-Schule
Supe Sekundarschule
Supe Boro Grundschule
Projekte Madagaskar
Spenden / Gönner
Ausbildungspatenschaft
Fotogalerie
Links
Presse
Gästebuch
     
 


Äthiopien ist alt, älter als es sich viele vorstellen können. Kultur und Tradition des ehemaligen Abessinien reichen mehr als drei Jahrtausende zurück. Und davor noch lebte dort Lucy oder Dinkenesh - "Du bist wunderbar" -, wie sie die Äthiopier nennen. Lucy ist das älteste Hominidenskelett der Welt, dessen Überreste in einem entlegenen Winkel dieses wunderschönen und zugleich so widersprüchlichen Landes gefunden wurden.


 
Äthiopien, das 1,13 Millionen Quadratkilometer grosse Land der entlegenen, wilden Gegenden und des endlosen Hochlands, das Land des weiten Himmels, der endlosen Horizonte und der unendlichen Panoramen, das Land der stolzen, tief gläubigen und so unglaublich gastfreundlichen Menschen, ist in der Tat wunderbar. Sein Zauber wirkt ansteckend, und wer einmal ein Gefühl dafür entwickelt hat, der möchte immer wieder zurückkehren. Denn kein anderer Ort auf Erden ist wie dieser.


Äthiopien gehört aber auch zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Bruttosozialprodukt beläuft sich auf 100 Dollar pro Einwohner (Schweiz: 36'170 Dollar). Über 75 Prozent der 75 Millionen Menschen leben unter dem Existenzminimum von 1 US-Dollar pro Tag. Naturkatastrophen, Krankheiten, Epidemien, politische Unruhen, ethnische Konflikte und Grenzstreitigkeiten lassen Land und Leute kaum aus der Negativ-Spirale herausfinden. Ausserdem sind nach Schätzungen gegen 2 Millionen Äthiopier mit dem HI-Virus infiziert, darunter 770'000 Frauen und 120'000 Kinder. Jährlich sterben über 120'000 Menschen an den Folgen des Virus.

In den armen Gebieten Addis Abebas, wo die Menschen in erster Linie damit beschäftigt sind zu überleben, und vor allem auch in den entlegenen Gegenden des Landes, die von grösseren Zentren abgeschnitten und von der Regierung vergessen sind, herrscht daher häufig eine ernüchternde Perspektivelosigkeit. Diesbezüglich ist die Stiftung Learning for Life überzeugt, dass vor allem Schulbildung von Kindern sowie berufliche Ausbildungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine zentrale Chance bilden, um diese Desillusioniertheit zu durchbrechen.

Aus dieser Überzeugung heraus legt die Stiftung Learning for Life bei ihren Projekten ein klares Schwergewicht im Bereich Aus- und Weiterbildung. Als erstes Learning-for-Life-Engagement überhaupt wurde im Dorf Supe im Südwesten Äthiopiens in Richtung der sudanesischen Grenze ein Schulbau für die Kleinsten realisiert. Beim Projekt, das Ende 2002/Anfang 2003 dank äthiopischen Freunden und Vertrauenspersonen zustande kam, handelt es sich um eine Grundschule zur Einschulung von Fünf- bis Siebenjährigen (siehe Unterrubrik Supe Boro Grundschule).

Drei Jahre später konnte gleichenorts eine Sekundarschule gebaut werden, die Anfang 2007 eingeweiht wurde (siehe Unterrubrik Supe Boro Secondary School).