Neues Schulhaus in Zew Mariam im Norden Äthiopiens

 

 

Im Mai 2018 hat der Stiftungsrat den Bau der neuen Schule mit einem Budget von Fr. 65‘000.- inkl. Schulbänke und Toiletten bewilligt.

 

Die Verantwortung für das Projekt sowie die Bauleitung wurden von Bereket, Paulos und Tesfaye übernommen. Sie stammen ursprünglich aus diesem Dorf und sind später in einem Schweizer Waisenhaus in Addis Abeba aufgewachsen.
Die drei Männer, die ausgebildete Handwerker sind, reisten zweimal für je zwei Wochen in ihr Heimatdorf, wo sie beim Aushub und Fundament sowie am Schluss bei der Dachkonstruktion selber Hand anlegten. In dieser Gegend gibt es nur wenig gut ausgebildete Handwerker. Eine andere grosse Herausforderung war der Transport des Materials, liegt das Dorf doch zwei Tagesreisen von Addis entfernt und ist nur über eine ungeteerte steile Strasse erreichbar.

 

Bienenhaltung generiert Einkommen und Zukunftsperspektiven

 

 

Seit mehreren Jahren bilden wir an den Universitäten in Metu und Assela Biologinnen zu Imker-Expertinnen aus. Diese Frauen kehren nach ihrer Ausbildung in ihre Herkunftsorte zurück, gründen Genossenschaften und produzieren gemeinsam Honig und Wachs. Wir unterstützen einige Gruppen mit Weiterbildung und Material. Die Frauen können mit der Zeit vom Honig- und Wachsverkauf leben oder zumindest einen Zusatzverdienst für ihre Familie generieren. Wir bezahlen nach wie vor in geringem Masse den örtlichen Experten Solomon. Er berät die Frauen bei auftauchenden Problemen und Fragen.

 

Lehrlinge

 

Wie jedes Jahr haben fünf junge Frauen ihre Köchinnenlehre bei Selam in Awassa erfolgreich abgeschlossen. Zudem ermöglichen wir zehn Frauen die Ausbildung als Coiffeusen