Trinkwasseraufbereitung

Meine Motivation nach Supe zu gehen, um mein Projekt durchzuführen - Sonia de la Cruz

Eigentlich ist das eine lange Geschichte, aber ich werde mal die Kurzfassung schildern:

Wie es im Leben so geht, lernt man auf kuriosen Umwegen Menschen kennen. Und so lernte ich auch durch puren Zufall und um sieben Ecken Josephine Bürgin kennen. Das Schicksal wollte aber noch nicht, dass ich nach Äthiopien gehe und so ging ich zuerst für drei Monaten nach Ghana. Bevor ich aber schildere, wie ich meine Zeit dort verbracht habe, möchte ich kurz erläutern, wie ich meine Zeit gestalte, bzw. was mich dazu bewegt hat, nach Ghana zu gehen: Ich bin gerade daran mein Studium im Umwelt-ingenieurwesen an der Zürcher Fachhochschule in Wädenswil abzuschliessen. Meine Vertiefungen sind Naturmanagement und Hortikultur. In Ghana konnte ich ein Praktikum in Internationale Zusammenarbeit absolvieren und so ging ich nach Ghana. Dort wollte ich meine Kenntnisse über Moringa vertiefen (Moringa ist ein Baum der ursprünglich aus dem subtropischen Gebiet von Indien kommt, mittlerweile aber in vielen Ländern Afrikas, auch im Süden von Äthiopien beheimatet ist; genauere Angaben erkläre ich im Anschluss) und bei meinem Konzept der Trinkwasseraufbereitung weiterkommen (auch diese erkläre ich anschliessend). Das habe ich auch, so gut es ging, getan und dann ging es mit diesem Vorwissen – das sehr nützlich für Äthiopien war - fünf Monaten später nach Supe.