Entstehung der Stiftung / Hintergründe

Menschen in benachteiligten Lebenssituationen in Entwicklungsländern so direkt wie möglich zu unterstützen und ihnen – im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe – bei der Realisierung von Projekten im Aus- und Weiterbildungsbereich zu helfen, bildet die Grundidee der Stiftung Learning for Life. 

 Durch die Tätigkeit des Fricktaler Veterinärs und Landwirts Hans Peter Giess, der seit mehr als 20 Jahren für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) arbeitet, wurden seine Geschwister, Familienangehörige und sein Freundeskreis für die Anliegen der Ärmsten auf der Welt immer wieder sensibilisiert. Daraus wuchs bei einigen seiner Schwestern und Freunden zusehends der Wunsch, sich in irgendeiner Form selber aktiv zu engagieren und Hilfe zu leisten.

Als Grundlage für dieses Engagement gründeten sie im Sommer 2002 die Stiftung Learning for Life mit Sitz in Zürich und liessen sie als Non-Profit-Organisation im Schweizer Handelsregister einge­tragen. Learning for Life untersteht der strengen schweizerischen Stiftungsgesetzgebung, was unter anderem bedeutet, dass alle Spenden von der Steuer abgesetzt werden können. Jeder gespendete Franken fliesst direkt in die Learning-for-Life-Projekte, denn die Admini­stra­tion und Verwaltung übernehmen die Gründungs- und Stiftungsratsmitglieder Josephine Bürgin (Präsidentin) und Dorothea Amsler in ihrer Reise-Firma in Zürich unentgeltlich.

Auch alle anderen in der Schweiz anfallenden Aufgaben in den Bereichen Kontaktpflege, Projektorganisation, Logistik, Fundraising und Kommunikation werden von den Mitgliedern im Ehrenamt erledigt. Dass ausserdem die anfallenden Reisespesen von den Learning-for-Life-Vertretern stets privat getragen werden, versteht sich von selbst.